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Checkliste: Was kann ein Umzug kosten?

Veröffentlicht am 1. März 2019

Umzug

Das Budget für ein Grundstück, eine Eigentumswohnung oder ein Haus ist schnell berechnet. Aber haben Sie auch daran gedacht, dass der Umzug Kosten verursacht? Sinnvoll ist eine strukturierte Aufstellung. Welche Kosten anfallen und wie Sie sich einen Überblick verschaffen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Nicht immer muss ein Umzugsunternehmen herangezogen werden, um einen Ortswechsel zu stemmen. Jedoch verursacht auch ein selbst organisierter Umzug Kosten. Welche Faktoren beeinflussen die Umzugskosten?

Umzugskosten berechnen – Diese Faktoren sollten Sie berücksichtigen!

 

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Faktoren, die die Umzugskosten beeinflussen. Ob privat oder professionell organisiert – einige dieser Faktoren spielen in jedem Fall eine Rolle. Sinnvoll ist eine individuelle Kostenplanung, noch bevor Sie den ersten Umzugskarton gepackt haben.

Umzugskosten nach Entfernung

 

Je länger die Strecke zwischen alter und neuer Wohnung, desto höher die Umzugskosten in puncto Fahrt. Mit jedem zurückgelegten Kilometer steigt der Spritverbrauch, sodass im Nachhinein höhere Kosten für die Transportwagen anfallen. Hinzu kommt: Schon im Voraus sollte die Fahrt zwecks Besichtigung ins Budget mit eingerechnet werden.

Haushaltsgröße

 

Wie groß ist der Haushalt, der von A nach B gebracht wird? Ziehen Sie alleine um oder gemeinsam mit Ihrer vierköpfigen Familie? Je mehr Hausrat anfällt, desto höher steigen auch die Umzugskosten. Eventuell muss mehr als ein Transporter gemietet werden oder es bedarf mehrerer Fahrten. Somit hat die Anzahl der Dinge, die mitgenommen werden, direkten Einfluss auf die Umzugskosten.

Renovierungskosten

 

Bedenken Sie, dass womöglich nicht nur in der neuen, sondern auch in der alten Wohnung renoviert werden muss. Die Renovierungskosten sind jedoch mit erheblichen Schwankungen verbunden und hängen vom Einzelfall ab.

Renovierung in der alten Wohnung

Häufig muss beim Auszug frisch gestrichen werden. Rechnen Sie hierfür mit etwa 30 bis 40 Cent pro Quadratmeter. Bei zusätzlichen Ausbesserungsarbeiten erhöhen sich die Kosten.

Renovierung in der neuen Wohnung

Auch hier können Sie beim Streichen mit etwa 30 bis 40 Cent pro Quadratmeter rechnen. Hinzu kommen jedoch weitaus mehr Kosten als beim Auszug, beispielsweise für Küche, Bad oder Schlafzimmer. In Ihrer neuen Wohnung sollen schließlich nicht nur Minimalanforderungen erfüllt werden. Bei einer gekauften Immobilie fällt eventuell sogar ein Anstrich der Außenfassade an.

Umzugskartons und Verpackungsmaterial

 

Um sämtliche Dinge ordentlich und sicher einzupacken, braucht es etwas mehr als ein paar alte Umzugskartons. Investieren Sie lieber in neue, stabile Kartons, Luftpolsterfolie, Klebeband und Geschirrpapier. Rechnen Sie mit etwa 30 Euro pro Zimmer.

Halteverbot beantragen

 

Um sich rechtlich abzusichern, sollten Sie beim zuständigen Amt eine Halteverbotszone beantragen. Kosten fallen für die Schildermiete und das Aufstellen durch einen Schilderdienst an. Professionelle Umzugsunternehmen haben dies in ihrem Angebot mit enthalten. Bei einem privaten Umzug müssen Sie mit etwa 80 bis 170 Euro rechnen.

Umzugswagen mieten

 

Inklusive Versicherung können Sie für einen Möbelwagen pro Tag mit etwa 160 Euro rechnen. Ein richtiger LKW mit großer Ladefläche kostet etwa 200 bis 220 Euro pro Tag. Variierende Kosten für den verbrauchten Sprit und die zurückgelegten Gesamtkilometer kommen noch oben drauf. Wenn Sie den Umzug auf mehrere Tage aufteilen oder einen größeren Transporter benötigen, steigen entsprechend die Umzugskosten. Manche Anbieter verlangen außerdem eine Mietkaution.

Bedenken Sie, dass Sie eine Person mit entsprechendem Führerschein benötigen, wenn Sie ein Fahrzeug über 3,5 Tonnen mieten.

Arbeitsaufwand und Verpflegung

 

Auch wenn Sie bei einem privat organisierten Umzug keine Kosten für Personal tragen, sollten Sie den Arbeitsaufwand als solchen berücksichtigen. Der Umzug muss geplant, Dienstleister koordiniert und die fleißigen Helfer verpflegt werden, die Ihnen zuliebe ihre Freizeit opfern. Außerdem sind in den seltensten Fällen bei einem Umzug in Eigenregie Profis dabei – so erhöht sich das Beschädigungs- und Unfallrisiko.

Für die Verpflegung sollten Sie mit etwa 5 bis 15 Euro pro Person rechnen. Je nachdem, ob Sie ein paar Getränke und belegte Brötchen oder eine Bestellung beim Lieferdienst ausgeben möchten.

Was kann ein Umzugsunternehmen kosten?

 

Einen Umzug durch ein Umzugsunternehmen durchführen zu lassen, erspart erheblichen Stress und eigenen Arbeitsaufwand. Jedoch ist er mit weitaus höheren Umzugskosten verbunden. Besonders in manch einem Spezialfall lohnt sich die Investition in ein professionelles Umzugsunternehmen: Wenn Sie sehr weit weg ziehen und vor Ort keine helfenden Hände haben oder wenn ein Sondergepäckstück transportiert werden soll, beispielsweise wertvolle Möbel oder ein Konzertflügel. Sollte beim Transport etwas zu Schaden kommen, haftet das Umzugsunternehmen und nicht Sie selbst.

Empfehlenswert ist die Vereinbarung eines Pauschalpreises mit dem Umzugsunternehmen. So können Sie im Nachhinein höhere Kosten vermeiden, die vorher nicht einkalkuliert waren (beispielsweise eine längere Fahrzeit aufgrund eines Staus).

 

Innerhalb eines Wohnorts beginnen die Kosten für ein Umzugsunternehmen bei etwa 500 Euro. Jedoch spielt nicht nur die Entfernung, sondern auch die Größe der auszuräumenden Wohnung eine Rolle. Ab 60 Quadratmeter Wohnung und einem Umzug innerhalb eines Wohnorts müssen Sie beispielsweise schon mit 700 Euro rechnen.

Langstreckenumzüge können bis über 3.000 Euro kosten, wenn es sich um eine sehr große Wohnung (über 100 qm) und eine lange Strecke (beispielsweise 600 Kilometer) handelt. Kalkulieren Sie in jedem Fall zwischen 500 und 2.000 Euro ein und schauen Sie sich am besten mehrere Angebote von verschiedenen Umzugsunternehmen an.

Auch nach dem Umzug Kosten einkalkulieren!

 

Bedenken Sie, dass auch nach dem Umzug Kosten anfallen. Welche das sind, finden Sie im Folgenden aufgelistet:

Mietkaution: Mit der Mietkaution möchten Vermieter sich gegen Mietausfälle und Schäden absichern, die möglicherweise beim Auszug des Mieters auftreten. Bis zu maximal drei Monatsmieten darf eine Mietkaution dem Gesetz nach kosten. Andere Vereinbarungen sind in der Regel nur möglich, wenn Mieter und Vermieter sich persönlich kennen.

Maklerprovision: Mit Abschluss des Kauf- oder Mietvertrags wird die Provision für den Immobilienmakler sfällig. In NRW liegt diese aktuell bei 7,14 Prozent und wird üblicherweise zu gleichen Teilen zwischen Eigentümer und Käufer/Mieter aufgeteilt.

Falls Sie übrigens auf der Suche nach einem professionellen Immobilienmakler sind, hilft Ihnen die Sparkassen-Finanzgruppe weiter. Unsere Makler kennen sich in Wuppertal und Umgebung bestens aus und stehen Ihnen gerne als Partner zur Seite.

Ummeldung von Internet und Telefon: Viele Anbieter berechnen für den Umzug von Telefon und Internet zwischen 20 und 70 Euro. Bei vielen ist es kostenlos, wenn Sie im Umkehrschluss Ihren Vertrag um eine bestimmte Laufzeit verlängern, beispielsweise zwei Jahre.

Ummeldung des Pkws: Die Ummeldung des Autos zu versäumen, kann eine Bußgeldstrafe von 100 Euro nach sich ziehen. Aber auch die Ummeldung an sich kostet: Je nach Zulassungsbezirk zwischen 20 und 30 Euro.

Ummeldung beim Einwohnermeldeamt: In manchen Regionen kostet die Ummeldung eine Bearbeitungsgebühr von 10 Euro. Spätestens zwei Wochen nach dem Umzug sollten Sie sich umgemeldet haben. Kommen Sie dieser Pflicht nicht nach, kann ein Bußgeld von bis zu 500 Euro drohen. Viele Beamte belassen es jedoch bei einer verbalen Rüge.

Anschaffung neuer Möbel: Ist nicht alles mitgekommen beim Umzug? Vielleicht passt das alte Sofa nicht zur neuen Einrichtung – dann müssen Sie hier noch einmal investieren. Planen Sie auf jeden Fall ein gewisses Budget für Einkäufe nach dem Umzug ein.

Nachsendeauftrag: Rechnungen, Postkarten, Abonnements – es gibt viele Stellen, die Sie über Ihren Umzug in Kenntnis setzen müssen. Für rund 20 Euro schickt die Post Ihnen sämtliche Sendungen ein halbes Jahr lang in Ihr neues Eigenheim. Diesen Service des Nachsendeauftrags können Sie danach mit entsprechenden Kosten verlängern, falls nötig.

Fazit zu Umzugskosten

 

Schon bevor der erste Karton gepackt ist, sollten Sie sämtliche Umzugskosten kalkulieren. Unsere Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Punkte zu berücksichtigen. Denken Sie daran, dass auch nach dem Umzug noch Kosten anfallen können, beispielsweise für die Ummeldung des Pkws.

Die Sparkasse Wuppertal steht Ihnen in allen finanziellen Fragen rund um Ihren Umzug zur Seite. Möchten Sie gerne in Eigentum investieren? Oder sogar neu bauen? Lassen Sie sich gerne persönlich beraten. In einem Gespräch in einer Filiale in Ihrer Nähe lassen sich all Ihre individuellen Wünsche und Anforderungen erörtern. Ihr persönlicher Berater stellt mit Ihnen gemeinsam einen Finanzplan auf, der genau zu Ihnen passt. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

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