Wie sicher ist Bargeld zu Hause?

veröffentlicht am 14. Dezember 2017

 

Nach einer Schätzung der Deutschen Bundesbank werden in Deutschland rund 20 Prozent der ausgegebenen Banknoten der inländischen Hortung zugerechnet. Für manche mögen die niedrigen Zinsen ein Grund sein, Bargeld zu Hause zu bunkern. Andere haben einfach das Bedürfnis, jederzeit über eine größere Summe verfügen zu können. Doch sind hohe Eurobestände in einem normalen Haushalt auch sicher?

 

Die Illusion vom sicheren Versteck

 

Alle paar Minuten wird in Deutschland in eine Wohnung eingebrochen und Bargeld ist ein willkommenes Diebesgut. Geschnappt werden die Kriminellen jedoch nur selten – lediglich bei knapp 15 Prozent aller Einbrüche lässt sich der Täter ermitteln. Und selbst wenn die Polizei die Ganoven erwischt – das geklaute Bargeld ist dann meist über alle Berge. Was jeder im Hinterkopf haben sollte, der größere Summen zu Hause aufbewahrt: Einbrecher haben ein ausgeprägtes Gespür für vermeintlich sichere Verstecke. Mancher kann die Kaffeedose dafür halten (angeblich der beliebteste Ort, um Geld zu verstecken), ein anderer den WC-Spülkasten. Aber es gibt keine wirklich sicheren Stellen – schon gar nicht, wenn die Diebe Zeit zum Suchen haben. Eine Hausratversicherung ersetzt den Schaden nur bedingt. Die Policen sehen generell Obergrenzen für die Erstattung von gestohlenem Bargeld vor.

 

Wo Wertvolles und Vertrauliches hingehören

 

Was also tun? Einen Tresor in die eigenen vier Wände stellen? Für die meisten Verbraucher dürfte das eine Nummer zu groß sein. Gewiss, dort kann man dann auch seine Münzsammlung, den Familienschmuck und Urkunden sicher verwahren. Ist der Tresor eher klein, besteht jedoch die Gefahr, dass die Diebe ihn abtransportieren. Soll dieser Wertbehälter eine hohe Sicherheit bieten, wird er schnell wuchtig und teuer. Und wer möchte schon sein Mauerwerk aufreißen und dort einen Geldschrank verankern? Wer kein Wohnungseigentümer ist, müsste ein solches Vorhaben ohnehin mit seinem Vermieter absprechen.
 
Bleibt noch der Safe bei der Bank. Diese Lösung ist bei vergleichbarer Sicherheit deutlich günstiger als ein Tresor zu Hause. Auch hier können Sie Fahrzeugbrief, Geburtsurkunde & Co. deponieren. Die meisten Inhalte eines solchen Schließfaches sind bei der Sparkasse sogar versichert. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Internet-Seite oder in Ihrer Filiale nebenan.

 

Geld gehört in Ihre Sparkasse

 

Statt größere Bargeldbeträge zu Hause zu deponieren, sollten Sie das Geld für sich „arbeiten“ lassen. Kommen Sie zu uns und wir ermitteln gemeinsam, welche Geldanlage zu Ihnen und zu Ihrer Lebenssituation passt. Wenn Ihnen die sofortige Verfügbarkeit wichtig ist, eignet sich ein Tagesgeldkonto besser als die Matratze. Wenn Sie Wert auf hohe Renditechancen legen, kann ein Wertpapierdepot eine gute Lösung sein.
 

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Kommentare


Unbekannt schreibt am 06.02.2019 um 13:13 Uhr:

Ich finde die Lösung, die Sie auf dem Bild zeigen eigentlich ganz gut. Bis jetzt habe ich immer gedacht ein Tresor würde ja ohnehin abtransportiert werden. Aber, wenn dieser nun in die Wand eingelassen wäre, müsste man ja doch ein enormes Maß an krimineller Energie aufbringen, um dieses zu entfernen.