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Blickwinkel: Vereine, Spenden, Sparkasse – Gut für Wuppertal

Veröffentlicht am 4. September 2018

Trainee im Bereich Spenden und Sponsoring Ein Gastbeitrag von

Manuel Irchad
Trainee
Abteilung Unternehmenskommunikation
und Vertriebsmanagement
Sparkasse Wuppertal

 

Wer war noch nie in einem Verein Mitglied? Ah, keine Meldung, dachte ich mir. Ich meine selbst das Fitnessstudio, in dem wir uns alle am 02.01. jedes Jahr anmelden, ist eine Art Verein. Gemeinsame Momente mit Gleichgesinnten verbringen. Gemeinsam schwitzen. Gemeinsam nach drei Wochen bloß noch zahlen und nicht trainieren. Die Gemeinschaft zählt, das ist es was den Verein ausmacht. Und natürlich die Sommer-, Weihnachts-, Saisonvorbereitungs- und Saisonabschlusspartys (tolle Zeit :)) und was nicht noch alles gefeiert werden kann. Kurzum: Die Mitgliedschaft in einem Verein ist von vielen positiven Momenten geprägt und folgt meist kurz nach Erhalt der Steuer-ID. Papa spielt Fußball, also wird der Sohnemann auch mal Fußball spielen. Zack, jüngstes Mitglied der Vereinsgeschichte!

Vereine sind für die Stadt, sind für Wuppertal unfassbar wichtig. Nicht nur wegen des sportlichen Erfolgs oder des überdurchschnittlichen Grillfleischkonsums im Sommer. Nein, auch und vor allem wegen des ehrenamtlichen Engagements! Über das Thema wird nicht nur in der TreueWelt, der TreuePost oder bei der nächsten Vereinssitzung berichtet. Nein, es wird überregional thematisiert und das ist auch gut so!

„Ohne Vereine geht im Tal nichts. Was wäre Wuppertal, wenn es keine ehrenamtlichen Macher mehr gäbe?“ titelte eine bekannte Wuppertaler Tageszeitung Anfang des Jahres. Doch nur allein durch ehrenamtliches Engagement können die meisten Vereine nicht „überleben“. Jedes Mitglied zahlt seinen Jahresbeitrag, doch scheitern Modernisierungen, Renovierungen oder kleinere Anschaffungen trotzdem am lieben Geld. Woher nehmen, wenn nicht stehlen ist hier die Frage (Vorsicht, keine Aufforderung). Beiträge erhöhen? (Hallo? So wichtig ist mir die Gemeinschaft nun auch wieder nicht!) Also keine gute Idee. Um Spenden bitten? Total gerne! Aber wo?

Ohne Spenden geht’s häufig nicht

Als Trainee in der Abteilung Unternehmenskommunikation und Vertriebsmanagement der Sparkasse Wuppertal habe ich u. a. Spendenanträge vieler Vereine aus den verschiedensten Bereichen bearbeitet. Ich durfte einen Eindruck darüber gewinnen, wie engagiert viele Vereinsvorsitzende (nur sie können i.d.R. einen Antrag stellen) unterwegs sind. Leider aber auch, wie sporadisch oder auch inkonsequent die Möglichkeit genutzt wird, Geld für ihre Vereinszwecke geschenkt zu bekommen.

Ich kann in gewisser Weise nachvollziehen, wenn sich der ein oder andere an das Prozedere im Einwohnermeldeamt erinnert fühlt. Ich muss für einen Spendenantrag zwar keine Nummer ziehen, doch es kann ebenfalls durchaus vorkommen, dass Unterlagen nachgefordert werden und sich die Bearbeitung des Antrags verzögert (sorry, aber mir sagte mal jemand: Shit in, Shit out).
„[…] Berücksichtigen Sie bitte, dass wir Zahlungen nur an Wuppertaler Einrichtungen bzw. Vereine leisten können, die vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind. Zudem benötigen wir – vorab – folgende Informationen von Ihnen: […]“

Und wenn ich mir nun vor Augen halte, dass niemand in Wuppertal so stark und breitflächig spendet, fördert und die Gemeinschaft unterstützt wie die Stadtsparkasse, kann ich mir grob vorstellen, welche Hürden anderswo zu nehmen sind. Was nicht heißt, dass es sich dort nicht lohnt anzufragen! Aber hey, eine Mail zu erhalten, in der um weitere Unterlagen gebeten wird, um meinen Spendenantrag zu vervollständigen, zeugt davon, dass ich auf dem richtigen Weg bin!

Spendenantrag ist einfach

Der Spendenantrag ist über die Homepage der Sparkasse Wuppertal online zu stellen. Der aktuelle Freistellungsbescheid (Nachweis über die Gemeinnützigkeit) gilt als Grundvoraussetzung bei der Prüfung einer Spendenzahlung und ist somit mitzusenden. Für eine Förderung ohne Gegenleistung ein recht überschaubarer Aufwand, wie ich meine. Sollten keine Rückfragen bestehen, wird zügig über den Antrag entschieden und schon nach kurzer Zeit erhalte ich eine hoffentlich positive Antwort. Ach, da fällt mir noch etwas ein: eine Spendenquittung für die Stadtsparkasse Wuppertal wäre klasse!

Wer den Cent nicht ehrt, … – monatliche Spenden

Auch die GiroCents unterstützen die Wuppertaler Gemeinschaft. Der am Ende eines jeden Monats verbleibende Centbetrag meines Kontosaldos (er muss positiv sein) wird gesammelt und alle sechs Monate an Wuppertaler Vereine/Projekte gespendet (Sorry, letzten Monat waren es bloß 0,02 €…). Kleiner Beitrag mit großer Wirkung, wenn viele mitmachen! Ein Must Have also für Jedermann!! Die Anmeldung ist ebenfalls bequem online möglich.

Spenden von Wuppertalern für Wuppertaler

Und nun zur Kür: „gut-fuer-wuppertal.de“ – eine partnerschaftliche Initiative für Wuppertal und seine Menschen (Fundraising). Hier registriere ich meinen Verein/mein Projekt, hinterlege einen zu finanzierenden Gesamtbetrag und versuche nun die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen (Facebook, Twitter, oder doch das schwarze Brett). Ich berichte einfach jedem von meinem Vorhaben und hoffe, dass jeder eine kleine Spende hinterlässt. Zusätzlich kann mein Projekt als Empfänger der gesammelten GiroCents in Frage kommen. Zudem unterstützt die Sparkasse Wuppertal aufgeführte Projekte jährlich durch mehrere Verdopplungsaktionen (bis zur Höhe eines vorab kommunizierten Budgets wird jede Einzelspende bis 100 € verdoppelt). Ich denke mehr brauche ich nicht schreiben. WORAUF WARTEN SIE?

Unterstützen Sie Ihren Verein, tun Sie Gutes – für Wuppertal!