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So klappt das Teambuilding auch auf Distanz

veröffentlicht am 11. März 2021

So klappt das Teambuilding auch auf Distanz

 

Die Coronapandemie hat Homeoffice endlich auch in Deutschland gesellschaftsfähig gemacht. Während der gesundheitliche Vorteil für die Gesellschaft auf der Hand liegt, kann das Büro fern der Firma für eine Belegschaft auch Nachteile mit sich bringen. So besteht die Gefahr, dass die Teamfähigkeit leidet – besonders, wenn neue Mitarbeiter integriert werden sollen. Welche Möglichkeiten gibt es, Teambuilding virtuell durchzuführen?

Social Distancing ist einer der vielen neuen Begriffe, die wir während der Coronapandemie gelernt haben. Doch was die Gesellschaft vor einer schnellen Ausbreitung des Virus schützt, kann negative Folgen für das Leben Einzelner haben. Zum Beispiel nimmt die Zahl derer zu, die sich einsam fühlen. Geht es ums Arbeitsleben, leidet der Teamgedanke. Denn, wenn der kurze Schwatz in der Teeküche wegfällt, geht das Zwischenmenschliche verloren. Das lässt sich ausgleichen, wenn Arbeitnehmer nur kurze Zeit im Homeoffice arbeiten. Nach Monaten kann es in Abteilungen und Teams jedoch knirschen.

Virtuell zu einem Team werden

Besonders schwierig ist die Situation, wenn neue Mitarbeiter ins Unternehmen integriert werden sollen: Sie kennen ihre Kollegen höchstens von der Videokonferenz oder einem Telefongespräch. Und dabei kommt persönliche Bindungen oft zu kurz. Firmen, die den Zusammenhalt in der Belegschaft aufrechterhalten wollen, sollten deshalb über virtuelle Teambuildingmaßnahmen nachdenken. Sie müssen gar nicht immer teuer sein, wie folgende Beispiele zeigen.

  • Gemeinsam in die Mittagspause. Üblicherweise geht man gemeinsam mit den Kollegen in die Mittagspause. Das geht auch virtuell – wenn auch anders als bisher. Wer sich Stullen vorbereitet, kann via Videokonferenz zu einer festen Zeit mit den Kollegen essen. Ob dabei über die Arbeit gesprochen wird oder nicht, sollte man den Mitarbeitern überlassen. Es muss allerdings jemanden geben, der diese Mittagspausen anregt. Am besten bleibt es dann nicht bei einem einmaligen Erlebnis. Vielleicht ist es sinnvoll, die virtuelle Mittagspause an zwei festen Tagen in der Woche anzubieten. Und wer Lust hat, kommt dazu. Wie im analogen Leben.
  • Abends virtuell ins Restaurant gehen. Einmal im Monat könnten sich Teams außerdem nach dem Arbeitsende treffen. Jeder bestellt sich etwas zu Essen nach Hause oder bereitet etwas vor. Und dann spricht man, vielleicht auch bei einem Glas Wein oder Bier über Gott und die Welt.
  • Ein gemeinsamer Koch- oder Cocktailkurs. Es gibt Restaurants, die für Belegschaften Zutatenboxen zusammenstellen und ausliefern oder verschicken. Und dann wird zeitgleich vor den Bildschirmen gekocht, Cocktails oder Wein verkostet. Natürlich muss dabei einer die Moderation übernehmen oder bei den Tastings den Theorieteil. Trotzdem kann dabei ein Wir-Gefühl aufkommen. Auch Online-Spiele sind denkbar. Oder doch lieber Sport? Wie wäre es mit gemeinsamen Yoga-Einheiten per Videokonferenz vor oder nach der Arbeit?

Soll es tiefgründiger werden, könnten Sie auch einen Gesprächspartner einladen. Das kann ein externer Experte sein, oder jemand aus Ihrem Unternehmen, der in einer Frage-Antwort-Runde zu einem bestimmten Thema Input liefert – natürlich per Video zugeschaltet. Dieser kann im Anschluss in kleineren Teams diskutiert werden. Ganztägige Weiterbildungen in Kleingruppen sind übrigens per Videostream ebenfalls machbar.

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